Presseinformation für Konstantin Wecker
Als Rechtsanwalt von Konstantin Wecker erkläre ich namens und in Vollmacht für diesen:
Herrn Wecker ist die Berichterstattung der Süddeutschen Zeitung zu einer Beziehung zu einer jungen weiblichen Person im Jahr 2011 und 2012 bekannt. Er ist leider – wie auch den Medien zu entnehmen war – seit Anfang November 2025 schwer erkrankt. Dieser Zustand hat sich verschlechtert, so dass er sich seit Ende letzter Woche in stationärer Behandlung befindet.
Herr Wecker möchte sein tiefstes Bedauern ausdrücken über die Ereignisse von vor rund 15 Jahren. Wie bekannt ist, hat er immer wieder mit Suchtphasen zu tun gehabt. Er hatte darüber ja auch in einem Buch geschrieben. Auch wenn all dies keine Entschuldigung ist, möchte er zum Ausdruck bringen, dass er damals nicht Herr seiner Sinne gewesen ist. Es war eine Zeit, in der er sehr viel und über längere Phasen Alkohol konsumiert hat. Er war damals häufig nicht zurechnungsfähig. Er schämt sich heute für diese Zeit und ist sehr froh, dass er nun seit fast vier Jahren, auch dank einer Selbsthilfegruppe, keinen Alkohol mehr trinkt. Er nimmt auch sonst keine Drogen zu sich.
Seine Frau und er waren in der genannten Phase damals vor ca. 15 Jahren – nicht nur räumlich – getrennt. Es war eine herausfordernde Zeit, in der er sich, aus seiner Sicht, eindeutig nicht bewährt habe. Er kann sich daher – so leid ihm das tut – an die damalige Zeit kaum erinnern. Nach seiner Erinnerung handelte es sich damals um eine einvernehmlich Beziehung zu der jungen Frau, die allerdings unter moralischen Maßstäben ein gänzlich unangemessenes Verhalten seinerseits darstellte.
Zitat Konstantin Wecker:
„Ich möchte die betroffene Frau um Entschuldigung bitten. Ebenso möchte ich bei meinen Fans und Anhängern um Entschuldigung bitten, dass meine Musik erneut in meinem Leben nicht das einzige ist, womit sie sich beschäftigen.“
Ergänzend möchte ich für Herrn Wecker mitteilen, dass er davon ausgeht, damals keinerlei strafbare Handlungen im Umgang mit der betroffenen Frau begangen zu haben. Herr Wecker befindet sich in stationärer Behandlung. Das wird sicherlich noch Wochen andauern. Wir bitten darum, seine Privatsphäre zu schützen und von weiteren Fragen abzusehen.
Pressekontakt:
RA Dominik Höch, Höch RAe, dominik.hoech@hoech-rae.de
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